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Tierschutzverein Unna e.V.

Lieber Besucher,

wir begrüßen Sie auf unserer Internetpräsenz!


 

Neue Bewohner in der Tierstation!

PostDateIconMontag, den 26. Juli 2010 um 12:46 Uhr |

Auch diesen Monat hat unsere Tierstation wieder zahlreiche neue Bewohner bekommen. Fotos aller aktuellen Bewohner finden Sie wie immer links im Menü unter "Bewohner der Tierstation".

 

Urlaubs-Hilfe 2010 - „Nimmst Du mein Tier, nehm‘ ich Dein Tier“

PostDateIconSonntag, den 02. Mai 2010 um 19:50 Uhr | PDF Drucken

 

Damit alle diejenigen, die es gut mit ihrem Tier meinen, nicht auf den Urlaub verzichten müssen, startet der Deutsche Tierschutzbund auch in diesem Jahr seine inzwischen bewährte, kostenlose Urlaubs-Hilfe „Nimmst Du mein Tier, nehm‘ ich Dein Tier.“

Der Tierschutzverein Unna e.V. führt Tierhalter zusammen, die im gegenseitigen Tausch ein Tier während des Urlaubs versorgen. Das heißt: Ein Tierbesitzer kann mit ruhigem Gefühl seine Urlaubsreise antreten; denn er weiß, dass sein Tier gut versorgt ist. Umgekehrt wird er dann mit der gleichen Zuwendung und Tierliebe das Tier des anderen während dessen Urlaub betreuen.

 

Eine wichtige Voraussetzung ist die ordnungsgemäße Schutzimpfung und eine vorhandene Haftpflichtversicherung für die Tiere.

 

Den Service, die passenden Tierhalter zusammenzubringen, bietet der Tierschutzverein Unna auch Tierfreunden an, die nicht Mitglied im Verein sind. Gesucht werden aber auch Tierfreunde, die ihr Tier selber nicht in Pflege geben müssen, aber gerne bereit sind, das Heimtier eines anderen zu versorgen.

Die Urlaubs-Hilfe-Aktien beginnt ab sofort, denn die Erfahrung zeigt, dass immer mehr Menschen schon im Frühjahr ihren Sommerurlaub planen und buchen. Interessenten melden sich bitte beim Tierschutzverein Unna e.V., Telefon 02303-62765  werktags in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr. Die Angaben werden vom Tierschutzverein selbstverständlich vertraulich behandelt.

Der Tierschutzverein Unna hält darüber hinaus für alle interessierten Tierhalter kostenlos eine umfassende handliche Ratgeber-Broschüre  bereit: „Tier & Urlaub“. Halter von Hunden, Katzen, Vögeln und Kleintieren erfahren hier, ob das Heimtier mit auf Reisen gehen oder besser zu Hause bleiben sollte, und wie es in diesem Fall betreut werden müsste. Zahlreiche Checklisten helfen dem Tierfreund, seinen Urlaub gut vorzubereiten und dabei vor allem auch an das Wohl seines Tieres zu denken.

Das Poster gibt es kostenlos beim Tierschutzverein Unna e.V., Am Stuckenberg 1, 59427 Unna-Massen (während der Öffnungszeiten mittwochs und freitags von 16 – 18.00 Uhr oder samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr).

 

Von Anfang Mai bis Mitte September hat der Deutsche Tierschutzbund zusätzlich ein Urlaubs-Beratungs-Telefon eingerichtet. Wer Fragen hat zum Thema „Tier und Urlaub“, wählt 0228 – 60496-27.

 

 

Katze nach 16 Tagen vom Tierschutzverein Unna aus Luftschacht gerettet

PostDateIconDienstag, den 23. Februar 2010 um 20:25 Uhr |

Katze nach 16 Tagen vom Tierschutzverein Unna aus Luftschacht gerettet

 

Am 10.02.2010  wurde die Vorsitzende des TSV Unna e.V. durch einen Zeitungsartikel aufmerksam, dass die Feuerwehr ohne Erfolg versucht hatte, eine Katze aus einem Abluftrohr herauszulocken, aber unverrichteter Dinge abziehen musste?. Sie hätte das Rohr aufstemmen müssen, um an die Katze zu gelangen.  Der TSV Unna wollte die Sache so nicht hinnehmen, das Leben eines Tieres war in Gefahr. Am nächsten Tag erschien ohne Wissen des TSV dann ein Zeitungsartikel in der WR, dass der Tierschutzverein sich der Sache angenommen hätte. Die Katze sei aber vermutlich schon aus dem Abluftrohr geflohen. Diese Vermutung teilte der TSV keinesfalls, denn offensichtlich bestand für das vermutlich durch ein fehlendes Schutzgitter in einen ca. 4 – 5 m tiefen Schacht gefallene Tier überhaupt keine Chance herauszukommen. Die Klagelaute des Tieres waren  gehört worden und eine  tierliebe Frau fütterte das Tier, indem sie Futter in einem Eimer den Schacht hinunterließ,. Der Hausmeister und tierliebe Menschen  versuchten alles in ihren Kräften stehende um dem Tier zu helfen und hatten wohl auch die Feuerwehr gerufen. Nachdem diese unverrichteter Dinge abgezogen war, wurde vom TSV alles Erdenkliche unternommen, um das Tier zu retten. Dieses bedauernswerte Wesen saß da schon seit Tagen in dem Schacht. Bei ihren Bemühungen erhielten die Mitglieder des Tierschutzvereins  großzügige Unterstützung von tierlieben und hilfsbereiten Menschen. Dank einer Kanaltechnikfirma wurde außerdem eine Kamerabefahrung des Luftschachtes ermöglicht, Leider auch ohne Ergebnis, denn das Tier war nicht ausfindig zu machen. Auch eine speziell  vom TSV angefertigte Katzenleiter, die in den Schacht gesetzt wurde, brachte keinen Erfolg. Allerdings wurde das weiterhin durch einen Eimer in den Schacht herabgelassene Futter stets gefressen. Der TSV bekam  am 15.02.10 die Genehmigung des Hausbesitzers und Hilfe durch dessen Hausmeister, den durch eine Garage führende senkrecht in den Boden gehenden Luftschacht in Bodenhöhe aufzustemmen. Mit gut gefüllten Futternäpfen  wurde über 2 Tage die Katze zu den Näpfen  in die Garage gelockt. Am 18.02. wurden die Futternäpfe dann von Udo Horn, dem Tierheimleiter des TSV Unna, in eine von ihm aufgebaute Lebendfalle gesetzt. Nach schlaflosen Nächten der Tierschützer endlich  konnte  Udo Horn am 19.02.10 morgens Entwarnung geben. Die  Kätzin war in die Falle gegangen und konnte nun von ihm zur tierärztlichen Versorgung gebracht werden. Erstaunlicherweise hatte das bedauernswerte Tier seine Leidenszeit ohne großen körperlichen Schaden überstanden.

In der Tierrettungsstation „Johanna Winterkamp“ des Tierschutzvereins Unna e.V., Am Stuckenberg 1, in Unna-Massen, bemühen sich alle Betreuer liebevoll um die gerettete Katzendame und hoffen, dass sie auch ihre Ängste und ca. 16-tägige Leidenszeit bald vergisst und dass hoffentlich schnell auch ihre „Dosenöffner“ gefunden werden und sie in ihr Zuhause zurückgegeben werden kann.

Auskünfte erteilt gern der Tierschutzverein Unna e.V. unter der Ruf-Nr. 02303-62765.

 

 

Frühlingszeit – Gefahrenzeit für Tiere!

PostDateIconDienstag, den 23. Februar 2010 um 20:19 Uhr |

Der Tierschutzverein Unna bittet Autofahrer um Vorsicht

Die Gefahren, die der Frühling insbesondere für wild lebende Tier mit sich bringt, werden von Autofahrern vielfach unterschätzt. Vor allem Tiere, deren Lebensraum von Straßen durchschnitten ist, werden im Frühjahr häufig Opfer von Verkehrsunfällen. Neben wandernden Kröten sind insbesondere Rehe und Wildschweine, aber auch viele Vögel und Kleinsäuger wie Hasen, Marder und Füchse betroffen.

Mit steigenden Tagestemperaturen beginnt die alljährliche Krötenwanderung. Insbesondere Erdkröten, aber auch zahlreiche andere Amphibien wie Spring- und Grasfrösche, Molche und Salamander, wandern jetzt zu Tausenden innerhalb weniger Wochen von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern. Eine erhebliche Gefahr geht dabei vom Autoverkehr aus. Beim Überqueren der Straßen, die ihre natürlichen Wanderrouten kreuzen, sterben zahlreiche Tiere. Der Tierschutzverein Unna e.V. appelliert daher an alle Autofahrer, Rücksicht auf die Tiere zu nehmen. Insbesondere in der Dämmerung und bei feuchter Witterung sollten Autofahrer besonders vorsichtig sein, auf Hinweisschilder achten und das Tempo drosseln.

Vorsicht ist nicht nur in Gegenden geboten, in denen Kröten wandern, sondern in allen Regionen, in denen Wälder und Felder von Straßen durchzogen sind. Hier können Rehe, Wildschweine und Füchse, aber auch viele in Deutschland heimische Kleinsäuger die Straßen kreuzen. Alljährlich werden allein mehr als 200.000 Rehe und Hirsche und weit über 20.000 Wildschweine durch Unfälle im Straßenverkehr getötet. Die Opferzahlen bei Vögeln und Kleinsäugern wird um ein Vielfaches höher geschätzt. Das immer dichter werdende Straßennetz und der insgesamt zunehmende Straßenverkehr werden vielen wild lebenden Tieren zum Verhängnis, Auch Marder, Feldhasen und andere Kleinsäuger werden bei dem Versuch, die Straßen zu überqueren, um zu Futterstellen oder in ihren Bau z u gelangen, von Fahrzeugen erfasst.

Während vereinzelt auf Massenwanderungen von Erdkröten mit der Sperrung besonders betroffener Straßen oder der Errichtung von Krötenzäunen, -tunneln oder –brücken reagiert wird, können wild lebende Säuger nur unzureichend durch Zäune geschützt werden.

 

 
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